Sonntag 30. Mai 2010
Gorilla, illa illa, iii -hihi...
Von Sylvie Braibant, Sonntag 30. Mai 2010 à 19:05
Ich sah die Titelseite des Kurier vom Sonntag, den 24 Mai, und freute mich sehr. Die Sonntagsausgabe der Tageszeitung schlug mir ein "Rendezvous mit den Gorillas" vor. Und um meine Neugier noch mehr anzustacheln, lud mich der Untertitel zum Kennenlernen der Gorillaberge ein, der märchenhaft schönen Gegend, dort wo Uganda, Ruanda und Kongo aneinander grenzen. Ich mag diese Primaten, seit ich vor ein paar Jahren erfuhr, dass uns unser naher Verwandter (98% gemeinsamer Gene) deutlich überlegen (...)
Mittwoch 19. Mai 2010
Matschbirne
Von Sylvie Braibant, Mittwoch 19. Mai 2010 à 23:12
Etienne Koechlin geht nicht gerade freundlich mit Napoleon um. Dieser hervorragende, dem großen Publikum allerdings wenig bekannte, französische Forscher schmälert den Ruhm des Genies ohne auch nur einen Augenblick zu zögern: "Wenn Napoleon den Eindruck vermittelte, dass er mehrere Dinge zugleich tun konnte, dann nicht, weil er dessen fähig war. Er besaß einfach nur ein sehr gutes Gedächtnis. Er konnte übergangslos von einer Sache zur anderen wechseln." Auf seine Art ein toller Zauberer, (...)
Donnerstag 13. Mai 2010
Ade Garzon, guten Morgen Kagan!
Von Sylvie Braibant, Donnerstag 13. Mai 2010 à 13:10
Die Fortsetzung der Verdrießlichkeiten um den berühmten spanischen Richter. Konnte er bisher schon stolz sein, als Draufgänger zu gelten, ab jetzt könnte er sich gar als erster politischer Flüchtling aus Juan Carlos’ und Zapateros Spanien bezeichnen! Nach der Anordnung der Richter am obersten spanischen Gericht, ihm wegen Untreue im Amt, Einflussnahme und Machtmissbrauch den Prozess zu machen, hat der Richter um seine Beurlaubung beim Internationalen Strafgerichtshof gebeten, wo der (...)
Montag 3. Mai 2010
Guten Morgen Lenin...
Von Sylvie Braibant, Montag 3. Mai 2010 à 12:15
Eine dieser Häufungen von Neuigkeiten, bei denen man sich fragt, ob sie sich dem reinen Zufall verdanken, oder ob eine höhere Macht im Spiel ist: vier Ereignisse in Spanien und in Russland, über die in Madrid, in Moskau und anderswo geredet wurde. Am 22. April feierte (oder beweinte) man die Geburt Lenins, beweinte (oder feierte) man den Tod von Juan Antonio Samaranch, verdrängte man die Erinnerung an die Francodiktatur, öffnete man die Archive der Stalinzeit...
Am 22. April 1870, also (...)
