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Die Leute in den Emiraten sind glückliche Menschen. Die Tageszeitung Gulfnews hat bei den Bewohnern der Vereinigten arabischen Emirate eine ziemlich vollständige Umfrage gemacht, aus der hervorgeht, dass Glück zwar etwas Relatives ist, dass der Begriff aber doch auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden kann: er sei nämlich in erster Linie materiell definiert: Lebenshaltungskosten, Arbeit, soziales Leben. Erst danach kommen Gesundheit und Stabilität. Die Meinungen divergieren, wenn die "kulturellen" Lebensweisen ins Spiel kommen. Die Westler die ihre Zelte in diesem Schlaraffenland aufgeschlagen haben, beklagen sich über den Mangel an Höflichkeit seitens ihrer "Gastgeber". Die, andererseits, klagen über zuviel kulturelle Vermischung seit die Fremden aus Europa, Amerika und Asien einströmen.
Am wenigsten glücklich sind in den Emiraten die asiatischen Arbeiter. Sollte das daran liegen, dass sie auch den niedrigsten Ausbildungsstand haben?

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Geselligkeit ist ein Element des Glücks. Um sie zu fördern ist man in der Ukraine, aber auch in Russland auf eine originelle Idee verfallen: Vereine aller Leute mit dem gleichen Familiennamen. Die Moskowskaja Prawda hat sich den Verein der Schewtschenkos vorgenommen - ein in Kiew verbreiteter Name. Man trifft sich in Cafees, bei dem Einen oder dem Anderen, und natürlich im Internet. Bei unseren slawischen Nachbarn findet man auch sonst alle möglichen Vereine: Leute mit gleichem Vornamen, aus gleichnamigen Straßen, Stadtvierteln, Dörfern. Warum die frenetische Begeisterung für Namen als vereinendes Element? Einer der Initiatoren der Vereinslawine erklärt, man kämpfe gegen eine von Romanschriftstellern vorhergesagte Zukunft, in der wir nur noch als Nummern herumlaufen. Wir, die Moskowskis, die Schymkows oder Kasimirows leisten Widerstand! Umsomehr, je mehr wir uns nahe kommen: Anna Samochina und Sergei Samochin haben sich im Verein der Samochini getroffen. Sechs Monate später waren sie verheiratet...

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Eine Geschichte die aus einem Gaston Lagaffe Komik stammen könnte. Gaston Lagaffe - der Soir de Bruxelles bezeichnet ihn sehr schön als "Poet des Nutzlosen". Ein Held, den sich André Franquin ausgedacht hat, und der nicht erwachsen werden will, feiert sein fünfzigjähriges Jubiläum im Land der Komiks. Der Autor ist gerührt und erklärt: "Ich mag keine Erwachsenen. Ein Erwachsener ist ein missratenes Kind. Jeder sollte - nein muss - gelegentlich handeln wie ein Kind, etwas Nutzloses tun, nur um Spaß zu haben, etwas poetisches, oder nur eine schöne Geste, allein zu seiner Freude." Ein wunderbares Programm.