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Schweizerische und schottische Astronomen haben etwas beruhigendes entdeckt. Auch manche Sterne wollen sich nicht in die gleiche Richtung bewegen, wie die große Masse! Doch die Mitteilung der Europäischen Südsternwarte bleibt ein wenig mysteriös und die Erklärungen der Temps helfen uns auch nicht weiter... "Heute wurde die Entdeckung von neun neuen Planetendurchgängen bekanntgegeben. In Verbindung mit früheren Beobachtungen von Exoplaneten (Planeten in anderen Sonnensystemen d.Ü.) kamen die Astronomen zu dem für sie überraschenden Resultat, dass sechs Exoplaneten (aus einem größeren Sample von 27) den entgegengesetzen Umlaufsinn ihrer "Sonne" aufweisen, also genau das Gegenteil unseres Sonnensystems darstellen. Diese Neuentdeckungen zwingen die Astronomen ganz unerwartet, die bisherigen Planetenbildungsmodelle ernstlich in Frage zu stellen. Sie führen auch zu der Annahme, das Systeme mit heißen Exoplaneten vom Typ Jupiter wahrscheinlich keine Planeten wie unsere Erde aufweisen."

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Also gewöhnlich marschieren die Planeten einer nach dem anderen um ihren Stern, im gleichen Sinn, wie dieser sich dreht, ganz wie am Hof Ludwig des 14ten. Und da beschließen kleine Naseweise, von ihren Entdeckern als Zurückgebliebene bezeichnet und irgendwie aus Eis und Fels geboren, sich andersherum zu bewegen und das sehr langsam, nur um die anderen zu ärgern. Die Rebellion bleibt recht bescheiden, denn sie hängen wie angeklebt an ihrem bewunderten und geliebten Stern. Man kann nur darauf warten, dass sie sich in einer großen kosmischen Explosion ablösen. Denn wenn sie das nicht tun, ist eine der Hypothesen die die Wissenschaftler in aller Ruhe vortragen, ziemlich erschreckend: "Eine spektakuäre Folge (der umgekehrten Bewegungsrichtung) wäre, dass sie Planeten wie die Erde auslöschen."

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Im November 2007 - darauf habe ich schon einmal hingewiesen - haben die Kanadier angekündigt, dass der magnetische Nordpol langsam aber sicher auf die andere Seite des geographischen Pols wandert, was unsere Welt ganz durcheinander bringe und zu Katastrophen führe.

Im Übrigen braucht man nur den Irish Examiner zu lesen um sich zu sagen, dass nicht nur die Sternenwelt Kopf steht.

Bei einer Hundemodeschau in New York haben Menschen Jake vorgestellt, einen Yorkshireterrier ( für seine Bewunderer wohl auch Schmetterlingshund) im Militarylook!

Fehlte nur die Maschinenpistole am Schultergurt. Der Outfit brachte die Damen der Hautevolée, die ihren treuen Begleiter zu kleiden gekommen waren, ganz aus dem Häuschen.

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Auch in Brüssel sieht man Sterne und 36 Kerzen am hellichten Tag, egal ob Flame oder Wallone oder ... Belgier (Belgier ist, wer keiner der beiden Kategorien angehört). Seit zwei Tagen regt sich die Presse bei unseren Nachbarn mit immer aggressiveren Schlagzeilen mehr und mehr auf: "Gewaltwelle in Brüssel", "Muss man in Brüssel Angst haben?", "Schwarzer Montag", "Die neuen Maffien", und sogar "Juwelier vorm Schwurgericht, weil er geschossen hat?" auf der Titelseite von De Morgen. Wobei der plakative Titel auslässt, dass der, auf den der bestohlene Kaufmann geschossen hat, starb als er ihm den Rücken zukehrte und weglief. Es geht um die maffiösen Banden aus Estland und anderen Ostländern, die in die europäische Hauptstadt einfallen und dort prompt ihr Unwesen treiben.

In einer Wochen gab es zwei Einbrüche: viel für die Geschädigten, aber zu wenig, um überall in Europa schwelende, fremdenfeindliche Stimmungen anzufachen.

Erinnern wir unsere brandstiftenden Kolleginnen und Kollegen und Politiker daran, dass eine offen antisemitische und anti-Roma Partei ins ungarische Parlament eingezogen ist. Wie wärs, wenn wir, wie die heißen Jupiters, andersherum marschieren würden?